Fasnet 2009

 

Kinder und Lehrer werden am Gompigen Donnschtig von der Schule befreit
Eisige Kälte, strahlender Sonnenschein aber vor allem auch unzählige, einfallsreich verkleidete Grundschüler bestimmten am Donnerstagmorgen das bunte Treiben an der Berta Hummel-Schule.
Alle, Kinder wie auch Lehrer, fieberten aufgeregt der Befreiung durch die Narren entgegen. Bis es endlich soweit war, wurde die Wartezeit in den Klassenzimmern mit Spielen, Späßen und zahlreichen Darbietungen verkürzt.
Um Schlag 9.15 Uhr war es dann endlich soweit.
Über Lautsprecher wurde vom Rektorat aus die Verhaftung des Konrektors sowie die erfolgreiche Besetzung der Schule verkündet und mit lauten Doraus – Rufen stürmten zahlreiche Narren der Dorauszunft die Räumlichkeiten der Schule.
Von diesem Moment an übernahmen zur Freude der Kinder die Narren die Führung.
Nach Hause stürmte jedoch noch niemand, denn zuerst einmal gab es auf dem Schulhof ein abwechslungsreiches Programm, das von Narren und Lehrern gleichermaßen gestaltet wurde.
Nachdem die Lehrer bewiesen hatten, dass sie durchaus in der Lage sind, die Narrenlieder zu singen, probten die Kinder schon einmal für das Doraus-Schreien, was mit unzähligen Popcorntüten und Bonbons belohnt wurde. Nachdem dann nach dem Ententanz von allen gemeinsam das Lasso herausgeholt wurde, um das rote Pferd einzufangen, war es Zeit für einen der Stargäste des Vormittages. Herr Vater alias Bauer Heinrich gab eine Live-Kostprobe seines Schäferliedes zum Besten und tanzte danach zusammen mit Herrn Schmid den Casachok, um den frierenden, kleinen und großen Narren etwas mehr einzuheizen. Dies gelang ohne Schwierigkeiten und die ausgelassene Stimmung ebbte noch lange nicht ab.
Erst als schließlich die großen Narren weiterzogen, um auch die Kindergartenkinder zu befreien, löste sich das bunte Treiben auf dem Schulhof allmählich auf, um gleich darauf in der Stadt weiterzugehen.